Dienstag, 24. März 2015

Landgang

Sonntag mal nicht auf irgendwelchen Treffen rumgehangen, oder gar geschraubt. Wir sind raus auf´s Land und haben das Wetter und die Landschaft genossen. Viel Natur und keine Menschen. Supi.

Dieses Häuschen war in einen extrem guten unverbastelten Zustand. Alte Türen und Fenster, nix dran gebastelt oder zwangsmodernisiert. Supergeil... 

...fragt sich wie lange noch.










Mittwoch, 18. März 2015

Hoppelrunde

Beim schrauben sind wir aufgrund von Fehlteilen und Bruch nicht weitergekommen, also haben wir unser Gemüt mit einer Fahrt zum Burgerbrater aufgehellt. Um es noch besser zu machen, wurde der Rod als Fahrzeug erwählt. Mit den neuen Stoßdämpfern ist nun tatsächlich auch sowas wie ein Fahrwerk zu erahnen. Wer hätte das gedacht?







Freitag, 13. März 2015

Monströs

De Frau hat mir ihren Wetzhobel ausgeliehen. Meine Böcke tuen es ja schon geraume Zeit nicht...
Fährt sich bombig. Danke gesagt.




Nach(t)spiel

Sonntag Nacht fuhr ich mit dem Buick über Land Richtung Halle. Der erste richtig warme Tag in diesem Jahr war vorüber und die Straßen waren nun, wo es in Richtung Mitternacht ging, nahezu leer.
Der Mond stand gleißend am Firmament und tauchte alles in ein kühles Licht. Schlagschatten der Bäume auf dem Asphalt.
Schöne Stimmung.
Habe die Instrumentenbeleuchtung runtergedimmt. Das Radio war sowieso aus und nur der Motor grummelte fast schon gelangweilt das Lied vom Hubraum in seinem Drehzahlkeller vor sich hin. Das Fenster ist runtergefahren und die einströmende Luft roch tatsächlich schon etwas nach Frühling. Aber die Temperatur zeigte doch, daß es noch nicht soweit ist. Auch egal, denn ich für meinen Teil mag den Winter ebenso. Den Kragen der Jacke hochgeklappt und das Fenster unten gelassen.
Vorhin hielt ich noch an der Tankstelle und habe wieder etwas Treibstoff nachgefüllt. Ich bin gerne Nachts an der Tankstelle. Es ist wenig los und es wirkt wie eine hell erleuchtete Insel im Nichts. Ein fast schon beruhigender Hort der Zivilisation mit ihren Annehmlichkeiten in einem ruhendem Land. Etwas tanken, noch eine Zeitschrift kaufen, eventuell auch was zu trinken, zu knabbern, kurz mal nach dem Triebwerk sehen und wieder rauf auf die Bahn.
Wir waren den ganzen Tag unterwegs. Wir, das heißt meine Freundin, das Auto und ich. Viel gefahren, Dinge gesehen, Leute und Freunde getroffen.
Es ist spät geworden, wie immer wenn wir unterwegs sind.
Eben habe ich sie bei ihr zuhause abgesetzt und dieses "eben" ist auch schon wieder zwei Stunden her. Einen Anhalter hatte ich auch aufgegabelt und nach Hause gebracht.
Lag ja auf dem Weg irgendwie. 19 Jahre alt, ihm eine Stunde Fußmarsch erspart hat er gesagt. Sah glücklich aus und ein bissel verängstigt. Beim aussteigen gab es ein Danke und ein "sowas will ich auch irgendwann mal haben".
Ob´s stimmt? Schön wäre es ja. Wünschen es ihm das er dabei bleibt.
Ob ich dies was ich hier gerade mache in 10 Jahren noch machen kann? Wer weiß was bis dahin alles verboten ist.
Komisch. Es ist wunderbar gerade und doch bin ich etwas betrübt. Wenn ich über sowas nachdenke fühle ich mich fremd. Für mich ist das kein Hobby. Kein Wochenendspaß. Mir würde wirklich was Elementares fehlen wenn ich die alten Dinger nicht mehr fahren dürfte.
Jetzt sitze ich hier und mache schon aus einer simplen Fahrt zur Halle eine Reise. Ich mußte am nächsten Tag auch arbeiten. Aber das war gerade nicht wichtig.
Bin entspannt und habe Ruhepuls.
Ab und an kam mir ein Auto entgegen. Scheinwerferlicht zitterte durch die Bäume, huschte dann vorbei und verschwandt im dunkeln. Sie rasen durch die Nacht. Ob die überhaupt mitbekommen wie das gerade hier draußen ist?
Hmmm, vermutlich ist es ihnen egal.
Mein Blick fällt auf den Tacho. 40 Meilen. Bummel vor mich hin. Hänge meinen Gedanken nach und genieße die Fahrt.
DA! Da läuft was über die Straße!
Ich muß voll in die Eisen, die Räder blockieren, rutsche etwas quer ab. Zu spät. Es läuft einfach weiter und verschwindet unter dem Wagen... Mist.
Der Wagen steht.
Ich steige aus, es riecht nach verbranntem Gummi. Qualm wabbert durch den Lichtkegel der Scheinwerfer. Was war das. Ein Hase? Kaninchen? Katze?

Bevor ich mich bücke, kommt eine Bisamratte unter dem Wagen hervor und geifert mich böse an. Aha, wohl nix passiert.
Sie scheint erbost. Ganz schön groß und ganz schön dreißt noch dazu. Ich kann nicht anders und schimpfe sie aus.
Sie glotzt mich verdutzt an, dackelt weiter Richtung Felder und wirft mir noch einen mißmutigen Blick zu.
So eine blöde Gans! Hat keinen Dunst was für ein Glück sie hatte...

Jetzt stehe ich da.
Mitten auf einer Landstraße in tiefster Nacht im Nirgendwo.
Richtig schön hier. Links und rechts befinden sich Felder, an deren Ende sich ein Wald erhebt. Hinten am Waldrand schmiegt sich ein kleines, schiefes Fachwerkhaus an den schutzbietenden Forst. Kein Licht in den Räumen, Rauch steigt aus dem Schornstein. Wirkt sehr friedlich das Ganze.
Die schwarzen Streifen der Vollbremsung sind im Mondlicht gut auf dem Asphalt zu sehen. Hmmm, sind ungleichmäßig. Ihr Gummigeruch liegt noch in der Luft. Ebenso der von Benzin und heißem Öl.
Der Motor blubbert stoisch vor sich hin und ich muß grinsen. Was hätte der texanische Erstbesitzer wohl dazu gesagt, wenn man ihm erzählt hätte, das sein Wagen 52 Jahre später im kleinen Deutschland, am anderen Ende der Welt, nach ein Vollbremsung wegen einer Bisamratte nachts auf einer Landstraße steht und der Kraut sich mit genau jener "streitet"?

Seltsamer Gedanke.
Hätte er gebremst?
Vermutlich hätte er sich gefragt wie man mit so einem großen Auto überhaupt hier fahren kann - sofern er Deutschland überhaupt gekannt hätte, hihi.

Ich setze mich wieder rein, werfe die schwere Tür ins Schloß und lege den Hebel aus kühlem Metall in Position D, spüre den leichten Ruck im Gebälk und registriere das abschwellen des Leerlaufes auf unter 500 Umdrehungen, welches mir anzeigt, daß alles zum Vortrieb bereit steht. Ich gebe zart Gas und fahre unter dräuendem Grollen wieder weiter in die klare Nacht hinein.
Wo bin ich hier eigentlich?
Oh, ein ganzes Stück noch von der Halle weg.
Werde wohl unterwegs nochmal an einer Tanke halt machen.








Montag, 9. März 2015

Mondlicht

Gestern Nacht habe ich nach diversen Versuchen eine recht gute Einstellung für Nachtfotos gefunden. Nur mit dem manuellen focusieren hapert es noch im dunkeln...





Besichtigung

Am Sonntag haben wir uns einen Cherokee in der Nähe von Linz angesehen, da Madame sich vom Rumpel Russen alsbald trennen möchte. Als Ersatz käme der XJ schon ganz gut.
Das Wetter war erfreulich gut und ihr Wunsch die Tour doch mit dem Buick aubzureiten, sollte erfüllt werden. Grundsätzlich nix einzuwenden, allerdings bekomme ich immer Krämpfe, wenn das erste warme und schöne Wochenende nach dem Winter da ist. Denn natürlich sind auf einen Schlag auch alle die unterwegs, die die Wochen zuvor nicht unterwegs waren - wer kann es ihnen verdenken?
Doof ist halt nur, daß sich alle auf den gleichen Straßen und Treffpunkten tummeln. Gibt dann natürlich Verkehrschaos, Stau und Streß.
Normalerweise versuche ich diese besagten Ecken ja zu umgehen, aber der neue Wohnort vom Fräulein liegt zwar sehr schön, aber er ist leider nur zu erreichen indem man durch dieses Chaos gurkt. Nun ja, also dauerte es doch geraume Zeit, bis wir dann beim inserierten Jeep auftauchten.

Der Jeep (umgebaut zum LKW) selber war ansich nicht verkehrt. Aber für den angepeilten Preis viel zu stark verbastelt und verwohnt (für uns zumindestens).



Aber der restliche Fuhrpark des (sehr netten) Verkäufers, war einen Blick wert. Neben einem Alfa Romeo Bertone QP und der unvermeidlichen Harley, hatte er noch eine Objekt in der mache, was es hier in Deutschland nicht all zu oft gibt.
Einen International Scout.
In der Halle nebenan schraubte ein Bekannter von ihm ebenfalls an so einem Gebirge von Auto (die sind monströs groß).












Es stellte sich heraus, daß er dies schon seit vielen Jahren macht und man in der kleinen Szene nahezu jeden kennt. Er holte sogleich auch ein paar alte Fotos hervor. Und als die so durchgeblättert wurden, merkte ich an, daß ich als Kind(!) bei uns im Ort immer einem schwarzen Scout ohne Dach hinterher gaffte, wärend dieser mit schwerstem Bariton über die Straße brauste. Das Auto empfand ich damals schon als sehr ungewöhnlich.
Ich hatte es nicht ganz ausgesprochen, da wurde mir ein "dieser hier?" entgegengeworfen.


Tatsache, daß war er! Das gibt es doch garnicht! Das Ding war vorher ihm und er hatte es in den 80ern an jemanden in unserem Nachbarort verkauft und auf dessen Wunsch schwarz lackiert! Und derjenige hat ihn heute noch, fährt nur nicht mehr so viel.
Also echt, die Welt ist klein.

Danach hat es uns noch zu Freunden in Richtung Sinzig verschlagen.
Es waren an diesem Tag auch sehr viele alte Autos unterwegs, aber die habe ich nicht geknipst.
Dafür müßt ihr schon selber auf die Straße ^^.

Hallenparty

Die alljährliche Hallenparty bei meinem Hallennachbarn,
dem unglaublichen Mr. Z., stand an.
Tags zuvor wurden die Vehikel noch hin und her geräumt um Platz zu schaffen.
Am folgenden Tag ging es dann um 16 Uhr los.
Die Stimmung war von Anfang an gelöst. Gute Laune, Sonnenschein, Freunde, Essen, Bier, Weib, Glühwein und Musik - Gesang gab es erst zur späteren Stund auf dem Heimweg, dank alkoholischer Unterstützung...
Alles da, alles gut.  Und ein hoch auf Aspirin und Co.
Danke vielmals!











So, alles verstaut, der nächste Tag kann kommen:


















Die GTI-Treiber unter sich...





und immer noch...















Ab hier schwand meine Wahrnehmung etwas dahin und ich hatte auch keine Lust mehr Bilder zu knipsen.
Denke aber das reicht auch.