Mittwoch, 12. August 2015






Winterwanne

Die Entscheidung ist gefallen und de Frau hat sich den Blazer gekauft. Also ging es am Sonntag direkt wieder Richtung Schwaben um den Wagen abzuholen. Ich habe den Hinweg noch mit den Nachwirkungen der vorigen Nacht zu kämpfen gehabt (*Prost), aber lernen durch Schmerz ist ja auch ein Weg.
Vor Ort hatte der Verkäufer schon alles vorbereitet: Unterlagen beisammen, Kaufvertrag aufgesetzt und alle Teile im Wagen verstaut. Auch hier hat sich der gute Eindruck vom ersten Mal wiederholt.
Bissel geschwatzt, einen Kaffee getrunken und dann ging es auf den Rückweg. Ich hatte das Vergnügen den Dicken zu pilotieren, wärend die glückliche Käuferin in ihrem Coupe´voraus fuhr.

Ha! Auf dem Hinweg schlich sich doch glatt ein Defekt ein. Die Temperaturanzeige sponn herum weil ein Kabel abvibriert war.

Jaja, schön im Hochsommer ´nen Winterwagen kaufen und am braven Alltagsmuli herrscht Wartungsstau

Der Laderaum des Blazers war hübsch voll gestellt mit schwerem Kram

Volltanken und ab nach Hause




Wir sind so im Schnitt immer um die 100-120 km/h gefahren. Hier fühlt sich der Blazer sehr wohl und dreht so zwischen 1800-2000 Touren. Ein lässiger Bereich für den 4,3 Liter V6. Insgesammt benimmt er sich etwas träger als der Cherokee.
Er wiegt aber auch gute 250 Kilo mehr als der Jeep, hat weniger PS und es sind ordentliche fette Geländewalzen montiert. Dies trägt bestimmt auch dazu bei.
Dafür ist er aber auch einen ordentlichen Zacken gemütlicher. Äußerst kommod das Ganze.
Und dank Flowmaster Auspuffanlage ist der Klang satt, aber nicht nervig.


ein legendäres Mäusekino





Zuschaltbarer Allrad war ein Muß für den Kauf

Hintere Schiebefenster


Das Kack Zubehörlenkrad kommt noch weg




Geil! Die Leselampen sind im Innenspiegel


Stunde der Wahrheit (dauert etwas bei ´nem 70 Liter Tank)

Oh, doch nicht

Hä? 36,76 Liter? Viel weniger als erwartet

macht bei 342 Kilometern rund 10,7 Liter auf 100Km! 
 Tja, Verbrauch auf der Autobahn also schonmal mehr als befriedigend. Klar wird im Winter mit Allrad und bei der Hin-und Hergurkerrei sicherlich mehr werden, aber ist halt keine Hausfrauenwanze aus Plastik mit FSTIdingens Minusmotörchen...


Das Erstzautomatikgetriebe mit Allradantrieb mußte aber auch noch raus


war aber ein bissel schwer um es mit den Händen rauszutragen


Fertig! Essen fahren und dann aber wirklich nach Hause.




Dienstag, 11. August 2015

Runde 3

Zwischenzeitlich wurde auch dem Drachenboot wieder am Blechkleid gezupft. Schließlich sind wir mit der Nummer noch lange nicht durch. Wenig Zeit und der Wagen wird täglich benutzt. Also geht es nur in kleinen Schritten weiter. Mangels Blechteilen ist selberdengeln angesagt.



unter dem Spachtel erstmal das hier

wenig Grund zur Freude

Jungejunge

wenigstens Sie kam voran

 lustig selber Bleche geschnitzt


es wurde spät und ich hatte wenig Zeit/Lust Fotos zu machen



Samstag, 8. August 2015

Roadtrip

Mein X-Chromosom ist ja weiterhin auf der Suche nach einem Winterwagen. Es gab ja schon ein paar Besichtigungen mit eher zweifelhaftem Ergebnis und wirklich häufig ist das Objekt der Begierde nun auch nicht gerade. Es soll halt ein zweitüriger Blazer S10 mit zuschaltbaren Allradantrieb sein. Aber mit gültiger HU und ohne zweifelhaften Neuntbesitzer. Unfassbar wieviel runtergeranzter Schrott angeboten wird. Und die Besitzer denken offenbar man ist doof und bemerkt den Unterschied zwischen der Anzeige und dem Ist-Zustand nicht.
Na, egal. Sie hat endlich durch Zufall den Wagen gefunden der es wohl sein soll. Eigentlich war er ja nicht zum Verkauf angeboten. Aber wie das so ist: eigentlich heißt Ja.
Als das geklärt war, wurde auch klar, daß der Sonntag mit Autobesichtigung rumgebracht wird. Wir sind dann auch wirklich früh los um auch gegen Mittag vor Ort zu sein, denn der Wagen stand in Schwaben. Sonntag war gut, denn LKW´s waren Mangelware. Dummerweise war Ferienbeginn und zudem noch Bombenwetter mit hohen Temperaturen.
Da war die Bahn recht schnell voll.

Aber noch nicht zu voll! Dank Bleifuß, sowie der absolut verblüffenden Fähigkeit des japanischen Triebwerkes zur Hochgeschwindigkeitsdauerbelastung, kamen wir sowas von pünktlich an, das es mich jetzt noch gruselt.
Dieses kleine Auto ist so flott! Und dabei noch thermisch in keinster Weise beindruckt. Dem geneigten Lenker Westeuropäischer bzw. US-Amerikanischer Altautos würde beim Blick auf die dauerhaft im hohen Bereich stehende Nadel des Drehzalmessers und des Tachometers, sofort der Schlag treffen.

Vor Ort dann die Überraschung. Verkäufer nett. Auto schön und genau wie beschrieben, viele Neuteile, bissel Rost (der vorab nicht verschwiegen wurde), kam aus der Schweiz, alle (!) Papiere und Unterlagen vorhanden, innen sauber und unverbastelt usw.

Öhm, ja...geil.

Ausgiebige Probefahrt gab es auch. Und am Blick von Madame konnte ich direkt erkennen, daß der Drops gelutscht war. Nun gut, aber dennoch brauchte sie Bedenkzeit und wir begaben uns wieder auf den Rückweg.
Dieser war allerdings sehr viel mühsamer. Stau an Stau, gespickt mit zähflüssigem Verkehr ließen uns dann doch dazu bringen, die Bahn zu verlassen und über Land nach Hause zu gondeln - was im übrigen die bessere Entscheidung war.
Noch schön ein Abendessen in der Dämmerung auf der Terrasse eines Gasthofes zu uns genommen und zufrieden Daheim angekommen.
Und wieder über 600 km mehr auf der Uhr...


Es gab diesmal sogar diverse Altautosichtungen.





Das Objekt der Begierde



auch auf dem Rückmarsch gab es Alteisen zu sehen.



Mensch, wenn ich das sehe, denke ich mit Wehmut an meinen VW Kübelwagen zurück.


Brennstoffaufnahme


also unten in Hessen und Schwaben scheint es lange keinen Regen mehr gegeben zu haben

kurze Rast

gestrandete Autos - jung wie alt - gab es auch sehr viel


ein klagendes Geräusch nötigte uns zu einem Halt

Oha, das Abschirmblech der Scheibenbremse war dem Rost und der Vibration anheim gefallen...