Dienstag, 28. Februar 2017

Cougar

Ja da hat der Hallennachbar sich wieder was neues zugelegt. Seeehr nett.
Cougar finde ich schick.
Gut, ich hätte ihn lieber in verranzt...und die Radkappen sowie den Pralltopf im Lenkrad würde ich auch sofort abreißen.









Aber neben den arschgeilen, wegklappenden Scheinwerfern hinter den Grill, sind die Rückleuchten der Hammer. Oder mehr die sich nach aus Außen hin bewegende Blinkerlichtorgel! Von Audi und Co als neu und inovativ vermarktet - aber in wirklichkeit ein alter Hut:

Eins...


...zwei...

             
...und Drei. Dann geht es wieder von vorne los. Antrieb ist ein Elektromotor mit Kontaktsteuerung.        So geil.


Nachtrag

Ich habe wieder mal ein bissel was um die Ohren und komme deswegen nicht mehr so oft zum schreiben.
Hier ein Nachtrag:

Der Winterbetrieb fordert bei Krad und PKW dann doch seinen Tribut in Form von erhöhten Wartungsbedarf.
Die Ölwechselintervalle zb. sind empfindlich kurz. Aber Kurzstrecke und kaltes, nasses Wetter sind nunmal nicht gerade der Freund der Mechanik und somit gibt es dauernd was zu schmieren und nachzustellen.

Vom Krad habe ich dabei keine Fotos gemacht, also hier welche vom 170er:

Die Tage zuvor hatte es deutlich mehr Schnee gegeben, da hatte ich aber die Kamera nicht dabei






So, raus mit der Mumpe

Mann, ist das schon wieder schwarz

das war nötig

Und natürlich wird der Filter auch getauscht


Frisches Öl und es kann weiter gehen. Vom Abschmierdiest habe ich jetzt mal keine Fotos gemacht. Das hätte die Kamera nur oberversaut

Dienstag, 21. Februar 2017

Obdachlos

Der luftgekühlten Wanze ging es jetzt mal ans Häuschen. Runter mit dem Kram um mal ordentlich an das verottete Gelump zu gelangen.

Zuerst haben wir natürlich die Scheiben entfernt. Dies hat mit dosiertem Krafteinsatz auch recht gut funktioniert, ohne Schaden an Scheiben und Gummis zu verursachen. Aufgrund der Kälte waren die Gummis halt sehr steif. Die Beschädigungen am eigenen Gebälk richtet Mutter Natur ja auf Zeit wieder....

Nachdem auch wirklich alles gelöst war, setzten wir die Bühne am Häuschen an und hoben es laangsam ab

Dies gelang ohne weiter Probleme


Da steht das Trauerspiel in all seiner Pracht ^^
Versteifungen für das Häuschen waren noch nicht von Nöten, da der Befall der Schweller nicht dolle genug ist, um Verzug zu verursachen. Wir haben alles auf ein Gestell geschraubt und die Türen öffnen und schließen immer noch perfekt.

Die hängen noch nicht einmal in den Scharnieren!

Der Wagen hat echt noch nicht viel gelaufen.

Wenn es an die Flex- und Schweißarbeiten geht, dann werden natürlich Versteifungen angebracht - nicht das hier einer heult....

Sonntag, 19. Februar 2017

Freitag, 10. Februar 2017

Nicht warten

Vor geraumer Zeit hatte ich mich über den Gebrauch mit alten Autos ausgelassen:
eine-frage-des-verbrauches

Und ich kann es immer wieder nur sagen: wartet nicht damit wenn ihr ein altes Fahrzeug haben wollt. Macht es jetzt und benutzt es auch lieber. Vielleicht lassen die Schnapsdrosseln in Brüssel ja in den nächsten Jahren noch ein paar geilere Schwachsinnsideen vom Stapel und wir können unsere alten Eisen dann nur noch angucken anstatt damit zu fahren.

Hier wie da finde ich das Verhalten der Briten durchaus nachahmenswert:





Quellwasser

Am Benz gibbet zwei, drei Stellen, an denen immer wieder Wasser in den Wagen eintritt.
Die Hutablage z.B. ist nach ein paar Tagen Regen feucht. Also da gelangt in kleinsten Mengen Wasser rein. Hier kann es nur durch die Heckscheibendichtung dorthin kriechen.
Gut, das ist mit elastischen Scheibendichtung sicherlich zu beheben.
Nerviger hingegen ist der Wassereinbruch im Bereich der Türe. Das Problem hatte offensichtlich schon der Vorbesitzer, denn die Türverkleidung und auch die Türpappe wiesen schon deutliche Spuren von Wasser auf. Vermoderter Stoff, wellige Pappe, Wasserkränze.

Nun, ich spendierte der Türe beim Aufbau neue Dictungen, verklebte wie in "modernen" Fahrzeugen einen Spritzschutzfolie in der Türe und vergrößerte die Ablauflöcher und machte entsprechende Aussparungen in die Gummis.
Half aber nix. Besonders die Beifahrertüre erwischt es immer wieder stark. Mit entsprechendem Resultat:
Die begradigte Pappe ist wieder wellig, die gereinigte Verkleidung ist wieder voller Wasserkränze und der Dämmfilz modert....

Hmmm, wie kann das sein?
Entweder die Folie in der Türe ist nicht dicht, oder das Wasser tritt woanders ein.
Vielleicht auch beides.
Aber ein Hinweis hat sich schon aufgezeigt:


Na, herzlichen Glückwunsch

Zumindestens über die Türdichtung kann es nicht kommen

Aber diese verräterischen Spuren lassen aufmerken

Da tritt doch glatt Wasser aus dem  Zapfenschloss heraus


Tja, das läuft schön im Bogen direkt auf den äußersten Zipfel der Türverkleidung zu. Aber kann das sein? Soviel Wasser scheint darüber nicht herzulaufen.
Aber wo kommt das Wasser in diesem Falle überhaupt her? Kann ja nur von der Scheibe, oder der Dachreling her kommen. Scheibengummi ist auch neu und zusätzlich mit Dichtmasse verbaut worden. Aber: Wasser findet immer einen Weg.
Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Nun, ich hatte aber noch anderes vor und habe deshalb die Quellsuche vertagt.
Die Räder mußten von vorne nach hinten und über Kreuz getauscht werden, damit sie sich gleichmäßig abnutzen. Das WHB und die Bedienungsanleitung sehen dies alle 3000 km vor und ich habe schon über 4000 runter. Also wurde es Zeit.

 Die Gelegenheit nutzte ich, um in die Schweller ein paar Wartungslöcher zu bohren. Denn ich wollte hineinsehen und eventuell gefangenes Wasser ablassen. Denn Ablauflöcher gibt es nicht.

Ein stufenloser Lochbohrer war eine wertvolle Hilfe um saubere Löcher zu fertigen.



das sieht gut aus

drei Löcher pro Seite sollten reichen

Jetzt ging es mit dem Endoskop auf Entdeckungstour
Beim Wiedraufbau flutete ich die Schweller durch die Löcher der Rahmenverschraubungen mit Mike Sander´s Hohlraumfett. Damals hatte ich noch kein Endoskop und konnte somit nicht erkennen wie gut oder schlecht der Auftrag mit dem Fett im Hohlraum geworden ist. Mit dem geliehenen Gerät war schön zu erkennen, das :
A) sich kein Wasser im Schweller befand
B) alles sauber mit Fett überzogen war.

Supi.

Die Löcher noch schön mit passenden Gummistopfen verschlossen.





Erstaunlich

Beim buckligen Patienten ging es jetzt mal an das lösen der Verschraubungen zwischen Häuschen und Bodengruppe. Aufgrund des knusprigen Allgemeinzustandes, kennt so ziemlich jeder das Käferschrauber Grauen was einen dabei erwartet. Als da wären völlig feste Schrauben, durchdrehende Gewinde, abgerissene Schraubenköpfe, sowie Gammel und dergleichen.
Hier nicht.
Glück gehabt.

Noch ein bissel Krempel demontiert

Innenverkleidung, Fensterheber, ect...

Tank muß auch weg

darunter ist es auch nicht gerade schön


hübsch



Gerade vor den Schrauben hatte ich ein wenig bammeln - aber unbegründet.

gingen alle super raus

fehlen nur noch die Scheiben und ein paar Kleinigkeiten...

...dann kann man Häuschen und Fahrgestell trennen.

damit der Wagen beweglich bleibt